Montag, 30. Juli 2012

Williams – Grand Canyon


Ein ruhiger Tag. Auf dem Plan stand nur die Fahrt von Lake Havasu nach Williams Grand Canyon, mit einem Zwischenstopp in Seligman auf Anraten von Gabi.

Nach einem Frühstück im Hotel, war diesmal auch wieder inklusive ;), sind wir los. Die Strecke nach Seligman, 2 Std Fahrt war nicht aufregend, auf dem Freeway gemütlich dahin, landschaftlich nicht besonders abwechslungsreich, viel Ebene umrahmt von Bergen und wie üblich ziemlich heiß.
Seligman ist ein ganz kleiner Ort an der alten Route 66 – DER Nostalgiestraße für alle Biker, sie geht von der West- bis zur Ostküste.

Zum Ort selbst muss man nicht viel sagen, das sind nur ein paar Häuser, ich denke in dem Fall sagen Bilder mehr als tausend Wort, seht selbst.











Eine verrückte Ecke in den USA, ich glaube davon gibt es einige, aber witzig ist es allemal.

Auf der Weiterfahrt nach Williams gab es allerdings ein Überraschung, es hat tatsächlich zu regnen begonnen, Gewitter und dunkle Wolken begleiteten uns bis Williams.
Als wir im Hotel ankamen hat es richtig geschüttet. Die Abkühlung war jedoch sehr angenehm nach den letzten heißen Tagen.

Abendessen waren wir bei Pizza Hut, das mussten wir mal ausprobieren, es war nicht schlecht, aber wirklich begeistert war ich nicht.  Kurt und Magdalena hat es aber gut geschmeckt.

Sonntag, 29. Juli 2012

Lake Havasu City

Gestern morgen gab es ausnahmsweise ein Frühstück im Hotel, wobei es eigentlich immer eines gibt, aber heute war es im Preis inbegriffen, warum wir auch gefrühstückt haben, was wir sonst nicht machen. Das hatte natürlich den Nachteil, dass wir wieder erst um 9 Uhr losgefahren sind.

Unser Weg führte uns zuerst an den Nordeingang vom Joshua Tree Nationalpark, tolle Felsformationen, Cholla Kakteen, Joshua Trees und eine kleine Oase. Und Außerdem hatten wir einen tollen Ausblick auf den St. Andreas Graben, er bewegt sich pro Jahr um 1 Fuß auseinander. Sehr toll dort. Und ca 100 km um durch zu fahren. Wir hätten bestimmt Stunden dort verbringen können, aber dazu reichte die Zeit einfach nicht. Wir wollten ja noch weiter nach Lake Havasu in unser Hotel. Und dazu stand uns noch eine schöne Fahrt bevor.















Wir mussten durch die Wüste fahren 130 km, 22 Kurven (wobei 10 auf den letzten 30 km waren) 2 Bahnübergänge, 4 Autos mit Anhänger und Boot - das nenne ich mal Optimismus ;-) - und ab und zu ein entgegenkommendes Auto, die habe ich aber nicht gezählt. Sonst nur gerade Straße, und Ebene soweit das Auge reicht. Unvorstellbar diese Weite.




Als wir aus der Wüste raus kamen fuhren wir entlang des Colorado, da bot sich uns ein ganz anderes Bild. Zwischen Bergen, in allen möglichen Rottönen bis zu Schwarz zog sich der Fluss an dessen Ufern es unwahrscheinlich grün war. Ein schöner Kontrast. Leider sieht man das auf den Fotos nicht so schön.





Gegen Abend waren wir dann in Lake Havasu, da gabs dann Pool, Abendessen und noch einen kleinen Tripp zur London Bridge. Tja wir hatten erst geulkt, dass wir zur London Bridge nicht so weit hätten fahren müssen, aber diese Brücke stammt tatsächlich aus London und wurde Stein für Stein nach Amerika gebracht - http://de.wikipedia.org/wiki/London_Bridge_(Lake_Havasu_City) 




Jetzt gehen wir erst mal Frühstücken, das ist heute wieder inklusive. Fotos folgen, ich muss erst sortieren.

Samstag, 28. Juli 2012

Palm Springs


Heute sind wir relativ früh los in Richtung Palm Springs. Das Navi auf kürzeste Strecke eingestellt, damit wir nicht nur auf den Highways fahren.

Die Fahrt war sehr schön, wir hatten da Gefühl durch Italien zu fahren, die Häuser sehen aus wie von Italien importiert, nur dass es sauberer ist und die Häuser nach amerikanischer Manier in Reih und Glied stehen, mit hübschen Vorgärten, Garageneinfahrten , genau so wie man es aus den Filmen kennt. Was allerdings überraschend war, die Häuser haben alle die selbe Farbe, Sandgelb!!!
Wir vermuten, dass es an der nahen Wüste liegt, jede andere Farbe hätte  in kürzester Zeit vermutlich auch mit einen sandgelben Stich.






Habt ihr schon mal in den Niederlanden die vielen Windräder gesehen die da oft rumstehen, das ist nichts gegen hier, Palm Springs bezieht anscheinend eine Menge Strom aus Windkraft



Hier die Einfahrtsstraße nach Palm Springs




und ein Blick über die Stadt - der Name kommt nicht von ungefähr ;-)



Zu Mittag waren wir bereits im Hotel und durften auch gleich unser Zimmer beziehen, was uns sehr gefreut hat. Offiziell wäre es erst ab 15 Uhr verfügbar gewesen.

Am Nachmittag wollten wir uns einen oder zwei Canyons in der Umgebung ansehen. Unsere erste Wahl fiel auf den Tahquitz Canon http://www.tahquitzcanyon.com/ dort hat uns aber ein sehr netter Herr darauf hingewiesen, dass es nicht anzuraten ist bei der Hitze in den Canyon zu gehen, da es erstens sehr heiß ist und man die meiste Zeit in der Sonne geht und zum anderen der Canyon kein Wasser hat, warum wir natürlich auch den Wasserfall nicht sehen würden. Er hat und dann die nur wenige Meilen entfernten Indian Canyons http://www.theindiancanyons.com/ empfohlen.
Dort sind wir durch den Andreas Canyon gegangen, der einzige in der Gegend, der noch Wasser hat, weil das Wasser nicht von der Schneeschmelze sondern vom Grundwasser kommt. Ein wirklich toller Canyon, die Palmen, ein Wahnsinn. Aber als wir durchgegangen sind wussten wir, dass die Entscheidung richtig war, bei der Hitze (109°Fahrnheit = ca 43 °C) war es fast unerträglich. Wir haben wirklich jeden Schatten genutzt um ein bisschen zu verschnaufen.

Anschließend sind wir in den Palm Canyon gegangen, dort sind aber nur Kurt und Magdalena ein Stück nach hinten gegangen, ich habe mich unten im Schatten hingesetzt und die Ruhe genossen. Der Weg nach oben war dann Anstrengung genug. Selbst Magdalena war ziemlich geschafft. Nur Kurt war noch relativ fit, wie immer halt ;-)

Hier ein paar Eindrücke der beiden Canyons, sie sind sehr ähnlich












Zurück im Hotel gings dann ab in den Pool, der mit seinen 32 Grad eine richtige Erfrischung war.

Am Abend waren wir dann mal wieder sehr gut essen, natürlich mexikanisch, was sonst. Zum Schluss waren wir noch einkaufen Andreas Tipp folgend haben wir uns einen Walmart gesucht und sind dort fündig geworden. Es gab richtigen Käse. Emmentaler aus Norwegen, Gouda aus Holland und Brie aus Deutschland - man glaubt es kaum. Wenn man bedenkt, dass wir für ein Stück Gouda ca. 10 km gefahren sind glaubt man es auch nicht. Leider sind wir in Sachen Brot nicht fündig geworden. Da gibt es nur Schlabberbrot. Allerdings haben wir festgestellt, wenn man das Brot zwei Tage etwas austrocknen lässt, dann hat es fast die Konsistenz eines etwas weichen normalen Brotes.

Was man hier auch überall bekommt ist Lindt Schokolade, M&M in unmöglichen Geschmacksrichtungen, Toblerone, Werthers Echte, als Neuigkeit wurden Milkinis angepriesen, ....... und noch eine Menge anderes.

Morgen geht es weiter durch den Joshua Tree National Park und dann weiter nach Lake Havasu City, dort werden wir noch einmal übernachten bevor wir zum Grand Canyon weiterfahren.

Fotos gibt es heute keine mehr. Kurt  und Magdalena schlafen schon und ich mag auch nicht mehr.

Freitag, 27. Juli 2012

San Diego - 2. Tag


Ein weiterer Tag in San Diego. Um 5:17 wurde ich wach und war ausgeschlafen, aber wer steht um diese Zeit auf, wenn er Urlaub hat.  Tatsächlich aufgestanden sind wir dann doch erst um halb neun. Kaffee gabs im Zimmer zum selber machen, sehr praktisch.
Freies Internet ist hier leider nur in der Lobby möglich, da wir nicht täglich 9,99 $ bezahlen wollen für ein bisschen surfen und posten müssen wir immer runter gehen und darum machen wir das auch nicht so oft.

Unser heutiger Trip führte uns in das Zentrum von San Diego.
Wir wollten das Gaslamp Quater besichtigen, der alte Teil von San Diego. Vom Hotel aus in ca 15 min zu erreichen, wir hatten auch mit dem Parkplatz Glück und fanden einen gleich in der Parallelstraße um nur 5 $ für die Zeit von 10-18 Uhr. Das ist doch Perfekt. Von dort aus sind wir erstmal in Richtung Meer gegangen und haben dort das Convention Center entdeckt, ein riesen Bauwerk, ich dachte erst es ist der Bahnhof. Neugierig wie wir sind mussten wir uns das genauer ansehen uns stellten fest, dass auf der anderen Seite der Gebäudes bereits der Hafen und die anderen Sehenswürdigkeiten waren, die wir uns ansehen wollten. Darum haben wir entschieden zuerst die Tour entlang des Hafens zu machen. Nicht ohne zuerst die tolle Aussicht vom Dach des Centers zu genießen.






Diese vielen Stufen werden von den Bewohnern als Fitnessgerät benutzt. Die Leute auf dem Bild sind fast alles Sportler, die diese Stufen auf und ab laufen wie die Wilden.


Der hat uns auch gefallen, vorher fuhr noch ein größerer, aber da waren wir zu langsam mit dem Fotografieren.


Entlang der Embarcadero Marina , vorbei an den Yachten der Ärmsten des Landes  ging es weiter zum Seaport Village, eine Ansammlung von kleinen sehr hübschen  Häusern, alle auf alt getrimmt mit Restaurants und Shops. Sehr hübsch gemacht, wie ein kleines Dorf.








Ein Stückchen weiter kommt man zu einem ausrangierten Flugzeugträger, der nun ein Museum ist, Preise für die Besichtigung allerdings horrend und da wir nicht s auf Museen stehen haben wir uns das erspart. Noch ein Stückchen weiter  stehen zwei alte Segelyachten, zwei alte U- Boote und noch andere ausrangierte Schiffe. In fast allen sind Museen untergebracht, die wir aber auch nicht besichtigt haben.







Dann der ganze Weg wieder zurück ins Gaslamp Quarter, wo wir dann auch etwas zu Essen gefunden haben. Das war dann auch nötig, denn wir waren wirklich hungrig. Nachdem wir so nah an Mexiko sind musste es natürlich mexikanisch sein und es hat uns auch gut geschmeckt.




Zum Abschluss wollten wir uns noch Little Italy ansehen  und wir sind auch hin gefahren, haben aber keinen Parkplatz gefunden und da wir alle ohnehin schon ziemlich schlapp waren von 6 Stunden rumlaufen sind wir ins Hotel gefahren. Wir haben die Route für morgen geplant und Kurt und Magdalena sind noch in den Pool und gerade weichgekocht wieder ins Zimmer gekommen. Der Pool hat fast 34 Grad und der Whirlpool gut 35 Grad.


Gute Nacht, oder sollte ich besser guten Morgen sagen ;-)

Noch eine kleine Anmerkung zum gestrigen Post. Natürlich waren wir im Pazifik, nicht im Atlantik. Keine Ahnung warum ich Atlantik geschrieben habe - da Alter oder der Jetlag ;)